Illustration: Die aktive und die selige Seite von Santiago de Compostela
© Cristóbal Schmal

Santiago de Compostela – Zwei Seiten einer Stadt

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Pilgern, beten, meditieren – als Ziel für Sinnsucher ist Santiago de Compostela bekannt. Doch die Hauptstadt der nordspanischen Provinz Galicien lädt nicht nur zur inneren Einkehr ein, sondern auch zu Aktivurlaub. Wir zeigen beide Seiten.

Grabeskirche

Ziel aller Jakobsweg-Pilger: die gut 900 Jahre alte Kathedrale von Santiago de Compostela – wo angeblich die Gebeine des Heiligen Jakobus ruhen.

Stempeln gehen

Schwarz auf weiß: Im Pilgerbüro bekommt man die erfolgreiche Wallfahrt offiziell beurkundet. Der abgestempelte Pilgerpass ist als Beweisstück mitzubringen.

Weiter gehen

Noch nicht genug gewandert? Das 60 Kilometer westlich von Santiago gelegene Kap Finisterre am Atlantik gilt vielen als eigentliches Ende des Jakobswegs.

Kulturkathedrale

Ausstellungen, ­Konzerte, Festivals: Die Cidade da Cultura de Galicia ist Pilgerstätte für Kulturfans – auch wenn sie aus Geldmangel nie ganz fertiggebaut wurde.

Gourmettempel

Feinschmecker verlaufen sich zwischen 300 Ständen im Mercado de Abastos; im Restaurant Mariscomania kann man just gekaufte Zutaten frisch zubereiten lassen.

Göttliche Traube

Für spritzige Weißweine aus der Albariño-Traube ist das galicische Rías-Baixas-­Anbaugebiet bekannt. ­Besucher sind bei vielen Gütern gern gesehen.


 

Nasser Spass

Wirbel, Stromschnellen, Wasserfälle: Rafting-Fans finden im Umland von Santiago einige reißende Ströme, beliebt sind die Flüsse Deza und Ulla.

Schlag auf Schlag

Andalusien? Zu heiß, um hier im Sommer anständig Abschlagen oder Einlochen zu üben. Galiciens saftig grüne Golfplätze bieten Atlantikblick und -brise.

Abendrallye

Spätprogramm für die ­Studenten in Santiago: sich in der mittelalterlichen Rua do Franco durch die Kneipen zwischen dem Café O París und der Bar Dakar trinken.

Kreuz und Quer

Über Stock und Stein: Die Wälder, Flüsse, Täler um Santiago lassen sich wunderbar per Quad erkunden, nach kurzer Einführung dürfen auch Anfänger losrasen.

Langer Atem

Da kann man drauf pfeifen: Die Gaita, eine Art Dudelsack, ist ein beliebtes galicisches Musikinstrument – und ist nicht schwer zu ­erlernen.

Muskelspiel

Klettern, Kajakfahren, ­Bogenschießen: Der Galipark, südwestlich von Santiago bei Padrón gelegen, bietet Outdoor-Abenteuer für jeden Geschmack.


Zum Ziel

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