Japans Hauptstadt ist ein besonders teures Ziel – doch auch Budget-Reisende können auf ihre Kosten kommen
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Tokio – Zwei Seiten einer Stadt

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Diese Stadt geht ins Geld: Schon ein Wochenend-Trip nach Tokio kann den Besucher ein kleines Vermögen kosten. Doch wer sich auskennt, kommt auch mit überraschend kleinem Budget zurecht – wir zeigen beide Seiten

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Kleinkunst

Sein Freund, der Baum: Kunio Kobayashi gehört zu den größten Bonsai-­Meistern Japans. Wert ­seines wohl teuersten Bonsais: ­­750 000 Euro.

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Handarbeit

Kimonos oder klassische Anzüge trägt man in Tokio gerne maßgeschneidert. Letztere werden beim Nobellabel Ginza Tailor handgenäht, für rund 2500 Euro.

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Feiner Schluck

Vor der schottischen Konkurrenz müssen sich japanische Whiskys nicht verstecken. Eine Flasche vom legendären Karuizawa kostet bis zu 21 000 Euro.

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Hohes Haus

Eines der teuersten und besten Hotels der Stadt: das Park Hyatt, berühmt geworden als luxuriöse ­Absteige von Bill Murray im Film „Lost in Translation“.

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Teurer Transfer

Mal schnell vom Airport in die City: etwa 20 Minuten dauert der Heli-Transfer vom Flughafen Tokio-Narita. Kosten für einen Charterflug: rund 2000 Euro.


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Raumwunder

Gewöhnungsbedürftig, aber unschlagbar günstig: Tokios preiswerteste ­Hotels vermieten statt ­Zimmern nur Kapseln mit Matratze; ab 20 Euro.

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Suppe satt

Bezahlbare Restaurants ­findet man in Tokio selten. Alternative: Ramen-Bars, die für wenig Geld eine klassische japanische ­Nudelsuppe servieren.

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Dicker Spartipp

Entertainment ist besonders teuer. Doch viele Museen, etwa das Sumo-­und das Flug­drachen-­Museum, sind kostenfrei oder sehr günstig.

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Sammlerglück

Hoffnung für Fans japanischer Antiquitäten: ­Tokios Floh- und Trödelmärkte boomen, mit etwas Glück findet man hier auch bezahlbare Sammlerstücke.

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Voll günstig

Zugegeben, zu Stoßzeiten wird es in den Zügen der Tokioter U-Bahn richtig eng. Dafür kommt man aber preiswert zum Ziel: Tickets gibt’s ab 1,25 Euro.