Fotografenglück: Eine Bären­familie hat es sich in der Sonne am Strand gemütlich gemacht © Jens Görlich
© Jens Görlich

Backstage bei Braunbären

  • TEXT TIM CAPPELMANN
  • FOTOS JENS GÖRLICH

Tiefe Fjorde, mächtige Gletscher, wilde Tiere: Alaska steht für die letzte Grenze zwischen Natur und Mensch

Pilot Nic Cunningham hat sein iPhone ins Cockpit gestöpselt. Eine Coldplay-Coverband dröhnt aus unseren Kopfhörern. Er fliegt eine Kurve und hält nach Treibholz Ausschau, dann setzt er die Propellermaschine auf dem langen Sandstrand unter uns auf. Punktlandung am nördlichen Pazifik in  Alaska. Rechts liegt das tiefblaue Meer, links eine Landschaft wie aus einem Schweizer Heimatfilm. Draußen wartet schon unser junger Guide Chris White auf einem Quadbike. Hintendran hängt ein Bollerwagen, in den wir umsteigen. Chris spuckt Kautabak aus und rumpelt los, die Abgase fliegen uns ins Gesicht, er hat es eilig. Keine 300 Meter weiter wissen wir, warum: Braunbären. Drei Stück an der Zahl. Unbeeindruckt vom Dauerklicken der Kameras eines Dutzends Hobbyfotografen in Gummistiefeln trottet die Mutter mit ihren zwei Jungen zehn Meter entfernt an uns vorbei. Wenn sie wollte, könnte sie uns sofort fressen. Ab und an hält sie an und grast. Abgesehen davon, dass sie ein großer Braunbär ist, ähnelt ihr Verhalten dem einer Kuh. Die Szenerie im Lake-­Clark-Nationalpark liegt zwischen idyllisch und unwirklich: Wellen rauschen, der Vulkan Mount Iliamna ist ausnahmsweise nicht mit Wolken verhangen und zeigt seine Gletscher, ein Weißkopfsee­adler sitzt auf einem Baum. Die Guides tragen Dosen mit Anti-Bären-Pfefferspray im Gürtel und verständigen sich mit Funkgeräten. „Ist es okay, wenn wir mit drei Mann zu euch stoßen?“, fragt Chris leise. Wir dürfen, knistert es zurück.

Rückblende. 24 Stunden zuvor, Hotel Millenium beim Lake Hood, Anchorage, Alaskas Drehscheibe für Ausflüge in die Wildnis. In der dunklen Lobby ragt ein ausgestopfter Kodiakbär bis unter die Decke und reißt die Schnauze auf. Der Mensch zählt zu seinen Beutetieren, steht auf einem Schild. Von der Hotelbar aus schaut man über den See. Tag für Tag knattern die Wasserflugzeuge über die Frühstücksterrasse. Buschpiloten im Bärenland. Ihre Passagiere sind Jäger, Fotografen, Wanderer, Angler, Biologen, Aussteiger. Die Erdölfirmen fliegen ihr Personal mit Hubschraubern zu den Sta­tionen. Das Straßennetz in Alaska deckt bloß einen Bruchteil des riesigen Landes ab. Selbst die Hauptstadt Juneau ist nur mit der Fähre oder dem Flugzeug zu erreichen. Wer tiefer hineinwill in den größten, nördlichsten und westlichsten US-Bundesstaat, muss fliegen.

Ich bring euch zur Lodge. Flugdauer 35 Minuten – falls ich sie finde!

Pilot Dave Oberg, Regal Air

Wir sitzen keine zwei Minuten an der Theke, als sich eine Frau neben uns als Lori vorstellt: „Ihr kommt aus Deutschland? Ich verstehe nicht, warum all diese Leute ans Ende der Welt reisen, hier ist doch nichts.“ „Okay, warum sind Sie hier?“, fragen wir. „Oh, Alaska ist der schönste Ort der Welt, ich würde niemals woanders leben wollen!“, antwortet Lori und guckt irritiert. Wir auch. Schweigen. Schnell zückt sie ihr Smartphone und zeigt uns einen Artikel aus der Lokalpresse: Eine Schwarzbären-Familie hat gestern auf dem Uni-Campus in der Stadt ein Sommerferienlager für Schulkinder gesprengt und sich über die Lunchpakete hergemacht. „Ihr müsst nicht weit fliegen, um Bären zu sehen, es reicht schon, zur Uni zu gehen“, sagt Lori. Wir ziehen die Wildnis vor.

Am nächsten Morgen stehen wir also an der See-Böschung und schauen zu, wie Pilot Dave Oberg von Regal Air seinen Flieger startklar macht. Der Mittsommer fühlt sich frisch an, 16 Grad, klare Luft, richtig dunkel ist es letzte Nacht nicht geworden. In der Ferne ragen schneebedeckte Berge in die Wolken. Das Ufer des Lake Hood säumen kleine bunte Hütten, in denen die Büros der Airlines sitzen, davor schwimmen kleine bunte Wasserflugzeuge. Alles ist in Parzellen aufgeteilt. Der weltgrößte Wasserflugzeughafen erinnert an einen Kleingartenverein. Aber das Geschäft mit dem „Flightseeing“ brummt. Alaska weckt in vielen Menschen tiefe Sehnsüchte: nach Abenteuern in unberührter Natur, seltenen Begegnungen mit Tieren, nach Ruhe und Abgeschiedenheit.

Das folgende Video ist nicht für Untertitel geeignet. Die Beschreibung finden Sie auf der Seite

Im Video: Reporter Tim Cappelmann erzählt von der Bärensuche in Alaska

 Dave Oberg, 63, hat mehr als 21 000 Stunden seines Lebens in Cockpits verbracht. Seinen ersten Flug wagte er mit 15 Jahren. Zunächst steuerte er kleine Propellerflugzeuge, später Helikopter beim Militär, dann flog er als kommerzieller Jetpilot für eine re­gio­nale Fluglinie. In den Neunzigern betrieb er seine eigene private Airline, bis er bei schlechtem Wetter in einen Berg krachte. Er überlebte schwer verletzt, gab dem Druck seiner Frau nach und das Geschäft auf – um kurz darauf bei Regal Air anzuheuern. Das war vor 13 Jahren.

„Unser erster Stopp ist die Lake Creek Lodge, Flugdauer 35 Minuten“, ruft er zur Begrüßung, „falls ich sie finde!“ Am benachbarten Holzsteg stapelt sich ein Waffenarse­nal neben der Tanksäule für die Flieger. Gewehre, Munitionskisten, Messer in Machetenlänge, zwei Armbrüste, Köcher mit Stahlpfeilen: Der Mensch zählt eindeutig auch den Bären zu seinen Beutetieren. Ein Vater sortiert mit seinem Sohn die Ausrüstung für ein langes Wochenende. Alltag in Alaska, das Gouverneure wie die Tea-­Party-Aktivistin Sarah Palin hervorgebracht hat und mit den laxes­ten Waffengesetzen der USA den „Frontier Spirit“ aus der Zeit der ersten Siedler am Leben erhält. „Stand your ground“ – ob Bär oder Einbrecher, es darf geschossen werden.

Das Gepäck wird gewogen und von zwei Teenagern im Heck verstaut. Wer hier Pilot werden will, beginnt seine Karriere als „dock boy“: Flugzeuge putzen, vertäuen, betanken, Fracht verladen, an- und ablegen. Jeder ist dabei schon mal ins kalte Wasser gefallen, „Dylan the diver“ hält mit sechsmal den Rekord. Heute bleibt er trocken. Der Propeller dreht auf, die Maschine treibt los, beschleunigt, eine steile Wasserfontäne spritzt an den Kufen empor, dann hebt sie ab. Wir fliegen hinterher.

Jeder Bär hat eine eigene Persönlichkeit

Guide Chris White, Homestead Lodge

Die Lake Creek Lodge wirbt mit dem Slogan „Wo Fische mehr wiegen als Angler“. Bei den meisten Fluggästen ist das nur schwer vorstellbar. Richard aus Washington, ein fülliger Kerl mit verspiegelter Sonnenbrille, reist jedes Jahr an, um im Yentna River zu angeln. Fünf Nächte in der Lodge, fünf verschiedene Arten Lachs, 1750 Dollar, alles inklusive. „Wer es ernst meint mit dem Angeln, kommt irgendwann um Alaska nicht mehr herum“, brüllt er durch den Motorlärm.

Vorne navigiert Pilot Oberg nach Sicht. Beim Landeanflug auf den Fluss muss er – anders als bei Flugzeugen mit Fahrwerk – auch Strömung, Wellen und Treibholz beachten. Sanft setzen die Schwimmer auf, wir treiben zum Steg und werden freudig empfangen. Rufe, Händeschütteln, Schulterklopfen. Neben Richard verlassen auch kistenweise Proviant und eine Flasche Propangas das Flugzeug. Für die Lodge-Betreiber sind die kleinen Airlines die einzige Verbindung zur Außenwelt. Dave verstaut noch zwei Säcke mit Müll in den Kufen. Was nicht verbrannt werden kann, nimmt er zurück in die Stadt. Zehn Minuten später sind wir wieder in der Luft, um Steve Emerick aus seinem Erdloch abzuholen.

Der Mann aus Missouri hat sich einen Verschlag aus Holz und Wellblech in einen Hang gebaut. „Im Winter denke ich immer, dass ein Bär aus seiner Höhle krabbelt, von oben ist alles komplett weiß mit Schnee bedeckt, aber dann sehe ich: Nein, es ist Steve“, erzählt Pilot Oberg. Bedenkt man, dass der Aussiedler seit acht Monaten ohne Dusche und Kanalisation lebt, riecht er ganz gut. Nur sein zerzauster Bart und das wettergegerbte Gesicht lassen auf ein Leben in der Wildnis schließen. Steve ist einer
der „Homesteader“ in Alaska: Menschen, die sich aus der Zivilisation verabschiedet haben, um möglichst autark in der Natur zu leben. Kaffee und Tabak muss er trotzdem noch kaufen. Für einige Tage will er nach Anchorage, um seine Vorräte aufzustocken. Dann zieht es ihn wieder zurück in die vermeintliche Einsamkeit. „Ich bin doch nicht allein“, erklärt er, „jedes Jahr werden 51 neue Tierarten in Alaska entdeckt. Den Vögeln zuhören, das Land erkunden, an meiner Hütte arbeiten, das ist für mich erfüllend.“ Er liest viel, schreibt an einem Buch über Vogelgesang, jagt und angelt. Nur manchmal wird sein Frieden gestört. Zuletzt von einer Filmcrew von National Geographic, die eine Episode der Show „Ultimate Survival Alaska“ bei ihm drehte.   „Langweilig wird mir nie“, sagt Steve, und er sieht ziemlich zufrieden dabei aus.

Wie man zu dem abgelegenen Gewässer gelangt, zeigt die Karte im Büro der Fluggesellschaft Regal Air © Jens Görlich

Wie man zu dem abgelegenen Gewässer gelangt, zeigt die Karte im Büro der Fluggesellschaft Regal Air

© Jens Görlich
Am Silver Salmon Creek in Alaska hat ein Braunbär seine Spuren hinterlassen © Jens Görlich

Am Silver Salmon Creek in Alaska hat ein Braunbär seine Spuren hinterlassen

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Startbahn vor der Hüttentür: Lodge-Besitzer James Isaak hebt ab © Jens Görlich

Startbahn vor der Hüttentür: Lodge-Besitzer James Isaak hebt ab

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Pilot Dave Oberg muss für die Landung auf einem Fluss auch Strömung und Treibholz beachten © Jens Görlich

Pilot Dave Oberg muss für die Landung auf einem Fluss auch Strömung und Treibholz beachten

© Jens Görlich
Schätzungsweise 140 000 Schwarzbären, Braunbären und sogar Eisbären leben in Alaska © Jens Görlich

Schätzungsweise 140 000 Schwarzbären, Braunbären und sogar Eisbären leben in Alaska

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„Jeder Bär hat eine eigene Persönlichkeit“ – Guide Chris White, Homestead Lodge © Jens Görlich

„Jeder Bär hat eine eigene Persönlichkeit“ – Guide Chris White, Homestead Lodge

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Autark: Die Homestead Lodge am nördlichen Pazifik von Alaska © Jens Görlich

Autark: Die Homestead Lodge am nördlichen Pazifik von Alaska

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Drehscheibe Lake Hood: der weltgrößte Wasserflugzeughafen © Jens Görlich

Drehscheibe Lake Hood: der weltgrößte Wasserflugzeughafen

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Einsiedler Steve Emerick lebt seit Monaten in der Wildnis © Jens Görlich

Einsiedler Steve Emerick lebt seit Monaten in der Wildnis

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Der Traum vom Bärenbild lockt viele Amateurfotografen ins Land © Jens Görlich

Der Traum vom Bärenbild lockt viele Amateurfotografen ins Land

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Wo ist der Bär? Guide Chris White (links) führt unseren Reporter hin © Jens Görlich

Wo ist der Bär? Guide Chris White (links) führt unseren Reporter hin

© Jens Görlich

 Zurück im Lake-Clark-Nationalpark, 130 Luftmeilen südwestlich von Anchorage. Schätzungsweise 140 000 Schwarzbären, Grizzlys, Kodiaks und sogar Eisbären leben in Alaska. Reg­los sehen wir der Braunbärenfamilie vor uns zu. Die Jungen raufen, die Mutter grast. Wir halten den Atem an. Es gibt ein paar wichtige Regeln im Umgang mit Bären, die unser Guide Chris erklärt hat. Die erste lautet, sich nicht in zu großen Gruppen in ihre Nähe zu begeben.

Es gilt: höchstens zwölf Menschen pro Bär. Weiter empfehlen Experten, ein großkalibriges Gewehr nur mitzuführen, wenn man damit auch sicher umgehen kann. Kommt ein Bär zu nahe, muss man ihm zeigen, dass man ein Mensch ist. Aber nicht schreien, nicht davonlaufen. Das kann den Jagdinstinkt auslösen. Stattdessen die Arme heben und rufen: „Whoa, bear!“ Weglaufen bringt ohnehin nichts, Bären sind schnell wie Rennpferde (35 Meilen pro Stunde). Und sie können auch auf Bäume klettern. Falls es hart auf hart kommt, sollte man sich tot stellen. Bemerkt man aber, dass einen der Bär trotz allem zu fressen versucht, tritt Regel Nummer fünf in Kraft: Kämpfen Sie! Boxen und treten Sie, versuchen Sie, ihm mit den Fingern die Augen auszustechen, schlagen Sie ihn mit allem, was Sie gerade greifen können.

An diesem Nachmittag sehen wir 13 verschiedene Braunbären. Alle ignorieren uns, bis auf „Blondie“, einen Bären mit sehr hellem Fell, der für längere Zeit hinter uns hertrabt. „Verhaltensgestört“, sagt Chris, die Hand an seinem Gürtel mit dem Pfefferspray. Die Fotografen sind begeistert, vor allem wegen der Jungtiere, das Klicken nimmt kein Ende. „Welpenfieber“ sagen die Guides. Chris erzählt, wie vergangene Woche eine Frau in Tränen ausbrach, als sie nach 1200 Fotos am Abend feststellen musste, dass sie keine Speicherkarte eingelegt hatte. Ein anderer Gast wollte wissen, wie die Bären eigentlich wieder zurück ins Gehege gebracht werden. „Der meinte das leider ernst“, sagt Chris.

Ich bin doch nicht allein! Den Vögeln zuhören – das ist für mich erfüllend

Steve Emerick, Einsiedler

Aus der ganzen Welt reisen neben Lachsanglern vor allem Amateurfotografen an, um ihren Traum vom perfekten Bärenbild wahr zu machen. In den Gruppen klicken ein Pärchen aus der Schweiz, Franzosen, Russen, viele Japaner und US-Amerikaner. Ihre Stative tragen Camouflage. Ein Profifotograf ist auch dabei, er hat das kleinste Objektiv. Doch der Ausflug kostet: Ein Tagestrip zur Alaska Homestead Lodge wird mit 585 Dollar berechnet, inklusive Guide und Lunch in der Hütte. Dazu kommt dann noch der Charterflug ab Anchorage mit 2300 Dollar hin und zurück. Wer länger bleiben möchte, zahlt 1035 Dollar fürs Einzelzimmer – pro Nacht.

Wir sind die einzigen Gäste, die über Nacht bleiben. Dafür werden wir ins Familienleben integriert. Abends sitzen wir mit Chris und den Besitzern der Lodge, James und Sheila Isaak, zusammen am Tisch und beten. James dankt für Ruhe, Frieden und Freiheit, die Gott geschenkt hat. Dann wird gegessen. Es gibt gegrillten Lachs, der röter aussieht und besser schmeckt als jeder andere Lachs, den wir jemals gegessen haben; viel Muskeln, wenig Fett. Ein Dienstmädchen räumt unsere Teller ab. James erzählt, wie ihm sein Vater, einer der ersten fliegenden Ärzte Alaskas, schon als Jugendlicher das Fliegen beibrachte. Bis heute hebt er in dessen alter Propellermaschine ab. „Sie ist mein Pick-up-Truck“, sagt er liebevoll. Zum Supermarkt wird geflogen, als Runway dient der kleine Feldweg vor dem Haus. „Kaum einer der Privatpiloten hier hat eine offizielle Lizenz“, sagt James. Wie das die amerikanische Luftaufsichtsbehörde findet? „Was man nicht hat, kann auch nicht weggenommen werden.“

Später am Abend klaut ein Bärenjunges Chris’ Gummistiefel von der Veranda.


Alaska-Tipps

Alaska Homestead Lodge

Die Lodge-Crew bringt Besucher nicht nur zu den Bären, sie grillt auch gerne frisch gefangenen Lachs – ein rosaroter Hochgenuss!

alaskahomesteadlodge.com

Jeff Woodward Sportfishing

Lust auf fette Fänge? Der Angel-Anbieter arbeitet mit mehreren Lodges zusammen und organisiert individuelle Ausflüge.

jeffwoodwardsportfishing.com

Hotel Millenium

Rustikales Hotel mit Bär in der Lobby, gut sortierter Bar und großer Terrasse, auf der man schnell mit Locals ins Gespräch kommt.

millenniumhotels.com

Regal Air, Lake Hood

Die Airline hat mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im „Flightseeing“-Geschäft, Top-Piloten und höchste Sicherheitsstandards.

regal-air.com

Alle Alaska-Tipps auch bei

foursquare.com/lufthansa


Tim Cappelmann wollte seine journalistische Laufbahn bei der deutschsprachigen Wochenzeitung Cóndor in Chile starten. Stattdessen reiste er ein Jahr lang von Santiago nach Brownsville, Texas. Aus Geldmangel ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einem Segelboot. Seitdem weiß er Flugzeuge zu schätzen. Als Reporter schreibt er für das Lufthansa Magazin, gerne über Piloten und Astronauten, Abenteuerreisen und Extremsport.