Tampa hat zwei Seiten: Eine amerikanische und eine kubanische
© Cristóbal Schmal

Tampa – Zwei Seiten einer Stadt

Heiße Rhythmen, handgedrehte Zigarren: Tampa ist der Hotspot der ­kubanischen Community in Florida. Manchmal gibt sich die drittgrößte Stadt des Sunshine State aber auch herrlich amerikanisch. Wir zeigen beides.

Tampa: Amerikanisch

Schwere Jungs I

Sie stehen auf martialische Sportarten? Welcome to Tampa! Die Stadt gilt als Hochburg des Wrestlings mit Show-Highlights das ganze Jahr über.

Schwere Jungs II

Trotz subtropischen Klimas wird hier Eishockey der Extraklasse geboten: Tampa Bay Lightning mischt die NHL auf. Von wegen Schönwettersportler!

Essen auf Rädern

Amerika liebt Fast Food. Und Trucks. Also auch: Food-Trucks. Rekord­halter für die mit 121 Fahr­zeugen längste Food-Truck-­Parade der Welt: Tampa.

Krachmacher

Keine Angst, die wollen nur spielen! Tampa schwört auf Death Metal, hat viele bekannte Szenebands hervorgebracht – etwa Morbid Angel, ­Deicide und Monstrosity.

Zum Kreischen

Sheikra, Floridas größter und rasantester Dive Coaster, steht in Tampa – und stellt sogar die Themenpark-Hauptstadt ­Orlando in den Schatten.


Tampa: Kubanisch

Klein Havanna

Beim Bummel durch Ybor City, Tampas ­Latinoviertel, von Kuba träumen: Casitas, kleine karibische Häuser, stehen an der 4th, 5th und 6th Avenue.

Rollenspiele

Zu Tausenden drehten die kubanischen Arbeiter in Ybor City einst Zigarren. In der Tabanero-Manufaktur lebt die Tabak-Tradition bis heute weiter.

Tanztreff

Eine Institution in Tampa: die Simone Salsa Dance School. Bei La Practica, der Party am Freitagabend, trifft sich hier die Salsa-Szene der Stadt.

Familiensache

Erstklassige ­spanische ­Küche gibt’s im Columbia. Floridas ältestes ­Restaurant wird vom ­Urenkel des kubanischen Gründers geführt.

Ja-Sager

Früher kubanischer Kultur-­Treffpunkt, heute ­pompöse Event-Location – und vor allem bei Hochzeits­gesellschaften beliebt: das Circulo Cubano de Tampa.