Fliegen für Fortgeschrittene

  • TEXT SARA MOUSLY
  • ILLUSTRATION FREDERIK JURK/SEPIA

Clever packen, entspannt umsteigen, in Kapstadt oder Rom genauso gut klarkommen wie die Einheimischen? Wir verraten, wie das klappen könnte …

Fliegen für Fortgeschrittene Doppelchecker
© Frederik Jurk/Sepia

Doppelchecker

Ob sie einmal im Jahr auf die Kanaren reisen oder wöchentlich nach London: Es lohnt sich, die Reisezahnbürste und das Ersatzkabel fürs Handy gar nicht erst auszupacken. Was noch ins James-Bond-Köfferchen gehört: Powerbank, Universal-Steckdosenadapter und Gepäckschloss. Kontrollfreaks legen sich auch einen GPS-Tracker zu, um ihr Gepäck jederzeit zu orten. Sicherheitsstufe drei: Omas abgelegter Koffer, genau, der altrosa geblümte. An dem vergreift sich garantiert niemand.

Fliegen für Fortgeschrittene Zum Gate wie ein Profi
© Frederik Jurk/Sepia

Zum Gate wie ein Profi

Ach, die Sonntagsflieger. An der Sicherheitskontrolle outen sie sich: Wo waren noch mal Laptop und Deospray? Der Gürtel muss noch ab, dann die Schnürsenkel entknoten … das dauert. Und die Reise-Experten? Tragen Jogginghose, für die man keinen Gürtel braucht, Slipper statt Schnürschuhe, Laptop und Flüssigkeiten stopfen sie gut erreichbar in die Seitentaschen ihres Bord-Trolleys. Und sie haben eine leere Trinkflasche dabei, die sie am Gate mit Leitungswasser oder an einem Trinkbrunnen auffüllen.

 


 

Digitale Helfer

Der erste Tag in der Fremde, früher: Müde und hungrig scannte man die Straßen nach einer schnellen Futterstelle ab. Es wurde dann der überteuerte Touri-Laden. Bäh! Heute ist das anders: Die innere Uhr ist dank Jet Lag Rooster bereits perfekt auf die neue Zeitzone eingestellt, mit Offline-Karten ist auch die Orientierung ein Selbstläufer. Foodie-Apps wie Culinary Backstreets zeigen lohnenswerte Adressen in der Umgebung, und nach der ­Landung versorgt sie der Free Wifi Finder mit kostenlosen WLAN-Verbindungen. Aber denken Sie dran: nicht immer nur aufs Handy schauen.

Fliegen für Fortgeschrittene Digitale Helfer
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Fliegen für Fortgeschrittene Flugmodus: Entspannt
© Frederik Jurk/Sepia

Flugmodus: Entspannt

Ob als Urlaubs- oder Businessreisender – nutzen Sie den Flug für eine kleine Auszeit und schalten Sie nach dem Start mit Schlafmaske und Ohrstöpseln auf Stand-by. Vor trocken-kalter Kabinenluft schützen Augentropfen, Salzwasser-Nasenspray, Creme und ein leichter Schal. Wieder wach? Zeit für Unterhaltung. Auf ausgewählten Mittelstrecken­flügen können Sie über die Lufthansa Entertainment-App Filme, Serien und Musik auf Smart­phone oder Tablet streamen, Magazine und Tageszeitungen erhalten Sie auf allen Flügen als eJournals. Für Kinder gibt’s die witzigen Apps „Abflug“ und „Super JetFriends“. Extra-Tipp für Langstrecken­flüge: Halten Sie sich mit kurzen Übungen fit! Über das Lufthansa Inflight Entertainment zeigen Ihnen die Stars des FC Bayern München, wie’s geht.

Fliegen für Fortgeschrittene perfekt runterkommen
© Frederik Jurk/Sepia

Perfekt runterkommen

Wer ankommt, braucht oft Geduld. Bei der Passkontrolle. An der Gepäck­ausgabe. Am Taxistand. Zumindest die Taxischlange können Sie umgehen, wenn Sie den Weg zum Abflug-Terminal finden, dort werden laufend Fahrzeuge frei. Und wenn Sie im Hotel darauf warten müssen, dass Ihr Zimmer bezugsfertig ist? Als Reiseprofi haben Sie natürlich ihre Badesachen im Handgepäck verstaut und chillen am Pool, anstatt verschwitzt in der Lobby zu dösen. Und hier noch ein Tipp, wenn Sie keine guten Souvenirs gefunden haben: Mit Preflight Shopping können Sie bis zu vier Tage vor dem Abflug Waren aus dem ­Lufthansa WorldShop bestellen und ins Flugzeug liefern lassen. Verfügbar ist der Service auf allen Langstrecken- und vielen Mittelstreckenflügen.


Fliegen für Fortgeschrittene Ich packe meinen Koffer
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Ich packe meinen Koffer …

Packtipps füllen ganze Reiseblogs. Hier die Essenz: Klamotten rollen, nicht falten, das spart viel Platz. Am besten in Seiden- oder Backpapier, um Falten zu verhindern. Die Schuhe mit Socken und Unterhosen ausstopfen, das hält sie in Form. Restliche Unterwäsche am Schluss in Lücken und Ecken des Koffers verteilen. Damit sich keine Gurte im Gepäckband verheddern, Taschen und Rucksäcke vorm Drop-off in einer großen Tüte verstauen und mit Klebeband umwickeln. Alles dabei? Dann unbedingt noch die EC-Karte einstecken. Damit bekommt man an den erstaunlichsten Gegenden der Welt Bargeld, falls die Kreditkarte versagt.