Was machen Sie da, Herr Pamukcu?

Fluggerägtmechaniker Özkan Pamukcu
© Sonja Brüggemann/LH Technik

Özkan Pamukcu, 39,

Fluggerätmechaniker

… arbeitet seit neun Jahren bei Lufthansa Technik in Frankfurt

 

„Ich prüfe ein Triebwerk auf Beschädigungen. Eine solche Sichtkontrolle ist alle sieben Tage fällig. Mit einer Taschenlampe leuchte ich ins Innere des Triebwerks und suche nach möglichen Kratzern, Roststellen, Lecks und Ablösungen. An einer der Triebwerksschaufeln habe ich gerade einen Riss entdeckt. Ich muss jetzt im Wartungshandbuch nachschauen. Dort sind nicht nur alle möglichen Beschädigungen und Schadensgrößen beschrieben. Das Handbuch sagt mir auch, wie ich weiter vorzugehen habe. Es gibt hier also keinen Ermessensspielraum, jeder Schritt ist klar festgelegt: Klei­nere Schäden sind unkritisch, das Flugzeug kann trotzdem weiterfliegen. Manche größere Schäden muss ich aus­schleifen, in einigen Fällen wechsele ich sogar die ganze Triebwerksschaufel aus. Das dauert dann rund zwei bis drei Stunden. Ich arbeite auch an anderen Komponenten des Flugzeugs, etwa an Bremsen, Rädern, Reifen und in der Kabine. Aufgaben am Triebwerk aber begeistern mich.“