© Cristóbal Schmal

Valletta – Zwei Seiten einer Stadt

Schüler wissen: Auf Malta kann man sich bräunen, baden und sogar noch einen Ferien-Sprachkurs machen. Auch wer gern historische Bauten erkundet, bekommt etwas geboten – sogar europäische Kulturhauptstadt soll Valletta bald werden. Wir zeigen beide Seiten.

Wehrhaft

Türme, Mauern, Forts: ­Gegründet wurde Valletta im 16. Jahrhundert vom Malteserorden – als eine der am besten befestigten Städte der Welt.

Beliebte Kulisse

Die alten Gemäuer ­machen Malta zur gefragten Film-­Location; eine Tour führt Fans jetzt an die hiesigen Dreh­orte der Fantasy-Serie „Game of Thrones“.

Dichterkampf

Einst sang man sich auf ­Malta bei der Arbeit gereimte Zeilen zu, mittlerweile tragen traditionelle ­Għana-Musiker ihre Lyrik-­Duelle auf der Bühne aus.

Auf Beuteflug

Für seine Jagdfalken war Malta schon im Mittel­alter europaweit berühmt. Heute kann man Falken, Adler und ­Geier beim Malta Falconry ­Center bewundern.

Schöner Weben

Malteser Kunsthand­werker sind Meister in der ­uralten Fertigkeit, Gold- und Silberfäden zu filigranen, detailreichen Schmuck­stücken zu verweben.

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Verwöhnprogramm

Elegantes Strandbad: Im Baia Beach Club an Maltas Nordostküste genießt man großartige Cocktails, hervorragende Küche, Yoga und Spa-Treatments

Baustellen

Alte Burgen? Gibt’s hier eine ganze Menge. Eine neue, eigene Burg ­bauen? Geht gut in der ­Golden Bay, an Maltas wohl schönstem Sandstrand.

Meeresgott

Malta und seine Nachbarinseln sind absolute Taucher-Traumziele. Besondere Attraktion: die 1990 im Meer versenkte große Christus-Statue.

Motorgondeln

In Vallettas Nachbarstädte Vittoriosa und Senglea fährt man am besten mit dem Wassertaxi. Dessen traditionelle Bauart erinnert an venezianische Gondeln.

Aushilfswärter

Das Feuer des Delimara-Leuchtturms ist für immer erloschen, dafür bietet das historische Gebäude heute zwei Gästeapartments mit Meer- und Weitblick.