Vom Winde verweht

Der standhafte Leuchtturm zwischen Lønstrup und Løkken im Nordwesten Dänemarks hat sich schon mehrfach aus dem Sand herausgekämpft – doch in etwa 20 Jahren wird er in Trümmern liegen.

Der standhafte Leuchtturm zwischen Lønstrup und Løkken im Nordwesten Dänemarks
© ddp

Seit seiner Einweihung im Jahr 1900 trotzt der Leuchtturm an der Steilküste von Rubjerg jedem Wetter – und er überstand auch Rubjerg Knude, eine der größten Wanderdünen Europas. Sie ließ ihn fast verschwinden und sorgte dafür, dass sein Betrieb 1968 eingestellt wurde. Dann flachte der Wind den Sandberg wieder ab, der Turm lag wieder frei, seit 2016 ist er sogar für Besucher geöffnet. Doch nur befristet: Die Klippe, auf der er steht, wird durch Erosion verschwinden und ihn so zu Fall bringen.