Kinder springen auf einem Bett

Jedem sein eigenes Reich

Urlaub mit Kind und Kegel? Das stellt Eltern vor besondere Herausforderungen. Langeweile kann blitzschnell in hektisches Chaos umschlagen, friedliches Spiel in Geschwisterzank. Damit Eltern und Kinder gelassen bleiben, sorgt am besten schon das Hotel für gute Stimmung. 

Urlaub sollte vor allem eines sein: Entspannung. Einfach mal abschalten und den Tag genau so verbringen, wie man möchte. Im besten Fall verschwindet jegliche Anspannung, der Körper wird leicht, der Kopf frei … Wie eine Mischung aus Faultier und einem Schmetterling, der durch die Lüfte schwebt.

Wenn man aber Kinder hat, fällt diese Metamorphose nicht mehr so leicht. Urlaub mit dem Nachwuchs – da sind sich Eltern in der Regel einig – ist anders. Klar, man freut sich auf die gemeinsame Zeit mit der Familie. Aber wenn die Kinder nicht in der Kita oder Schule ausgelastet sind, sondern immer um einen herum, lassen sie ihren Launen und Wünschen freien Lauf. Das kann manchmal ganz schön anstrengend sein.

Denn auch im Urlaub sind Eltern wie rastlose Wiesel: Sie kümmern sich, damit keine Langeweile aufkommt, niemand verletzt wird oder verloren geht. Sie räumen hinter den Kindern her, holen, was sie brauchen, räumen weg, was diese stehen und liegen lassen. „Mama, ich will spielen, Papa, ich hab Durst!“ Eltern können jede Unterstützung gebrauchen – gerade auch dann, wenn sie sich erholen wollen.

Bei Swissôtel Hotels & Resorts kam Lilian Roten, Vice President Brand Management Swissôtel, deshalb auf die Idee, spezielle Zimmer für junge Gäste anzubieten, zugeschnitten auf die drei Altersgruppen von null bis fünf Jahren, sechs bis 12 Jahren oder ab 13 Jahren. Als engagierte Tante verbringt Lilian Roten mindestens ein Mal im Jahr mit ihren Patenkindern ein Wochenende im Hotel. Dabei fiel ihr auf: Kinder brauchen ihr eigenes Reich. Auch im Hotel.

Ausstattung des Baby Rooms im Swissotel

Kuscheltier, Lätzchen und Bauklötze: Die Swissôtel Baby Rooms sind mit allen Annehmlichkeiten für Eltern ...

Windeln und Schnuller im Swissotel Baby Room

... mit Babys und Kleinkindern bis fünf Jahre ausgestattet. So spart man sich sogar die Wickeltasche.

Ausstattung Kids Room Swissotel

Stifte, Malbücher und Kartenspiele: Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren fühlen sich im Kids Room wohl

Detail Ausstattung Kids Room Swissotel

Hebt die Laune: „Sorgenfresser-Puppe“ im Kids Room

Ausstattung Teenage Room Swissôtel

Alle was das Teenager-Herz begehrt: Notizbücher, Zeitschriften und Games

Detail Xbos Teenage Room Swissotel

Spiele für die Wii oder Playstation liegen im Teenager-Zimmer bereit

Playstation, Spielesammlungen und Kuscheltier

Seit 2007 bietet Swissôtel nun also eigene Kinder- und Jugendzimmer an. Sie befinden sich zwar direkt am Zimmer der Erwachsenen (sie liegen gegenüber, daneben oder haben sogar eine Verbindungstür), bieten dem Nachwuchs aber einen separaten Raum, in dem er sich – von Eltern oder Begleitpersonen ungestört – wohlfühlen und ausleben kann.

Kinder zwischen sechs und 12 Jahren wählen bereits bei der Buchung, ob sie sich die Zeit mit DVDs, einer Wii oder der Playstation vertreiben möchten. Es gibt aber auch analoge Spielesammlungen oder ein Karten-Quiz. Ein großes Kuscheltier liegt zur Begrüßung auf dem Bett, die Bettwäsche ist mit aktuellen Helden wie den „Angry Birds“ bezogen. Und auch Zahnputzbecher, Badvorleger, Seifenspender sind mit bunten Motiven Kinder-Trends angepasst. Als Begrüßung bekommen die kleinen Gäste ebenfalls ein Extra: Milch und Kekse. Auf Zuruf gibt es auch heiße Schokolade.

Wir möchten schöne Kindheitserinnerungen schaffen

Marie Brandt, Direktionsassistentin Swissôtel Berlin am Kurfürstendamm

„Wir gehen auch auf einzelne Vorlieben und Bedürfnisse unserer jungen Gäste ein“, sagt Direktionsassistentin Marie Brandt vom Swissôtel Berlin am Kurfürstendamm. „Wer bei uns die Reservierungen für die Jugendzimmer aufnimmt, fragt sehr genau nach. Wir können in allen unseren Häusern inzwischen aus einem recht großen Fundus schöpfen.“ Wenn zum Beispiel ein Stammgast unbedingt Lillifee-Bettwäsche möchte, könne man das möglich machen. „Wir möchten ja schöne Kindheitserinnerungen schaffen“, so Brandt.

In den Zimmern für die Jugendlichen über 13 Jahren ist die Einrichtung schon wieder ganz anders: erwachsener, weniger bunt. Es gibt aktuelle Magazine in verschiedenen Sprachen. Die Controller der Playstation liegen schon auf den Betten bereit, um loszudaddeln. Zur Stärkung verteilt der Zimmerservice Gummibärchen und heiße Schokolade mit Marshmallows.

Bibliothek, Swissôtel Berlin

Kräftige Farben sorgen für gute Stimmung: In der Bibliothek ...

Palermo Bar, Swissôtel Berlin

... ebenso wie in der Palermo Bar des Swissôtel Berlin

Lobby, Swissôtel Berlin

Wenn man von der Straße eintritt, wirkt die Lobby des Swissôtel Berlin wie eine Insel der Ruhe

Restaurant 44, Swissôtel Berlin

Das Restaurant 44 verköstigt seine Gäste mit Speisen von Bircher Müsli bis Zürcher Geschnetzeltem

Swissôtel Berlin Fassade

Seit Anfang des Jahrtausends steht das prägende Gebäude direkt am Kurfürstendamm

Swissôtel Berlin

Seine zentrale Lage macht das Hotel zum perfekten Ausgangspunkt für Entdeckungstouren

Aussenansicht Swissôtel Zürich

Ebenso zentral gelegen: Das Schweizer Pendant in Zürich

Swissotel Zürich Zimmer

Viele der 347 modern eingerichteten Zimmer ...

Premier Zimmer, Swissôtel Zürich

... bieten einen Panoramablick über die Stadt und die Schweizer Alpen

Restaurant Le muh, Swissôtel Zürich

Durch und durch schweizerisch: das Restaurant „Le Muh“

Infinity Pool mit Panorama-Blick im Swissotel Zürich

Schwimmen mit Ausblick: Der Infinity-Pool

Stressfrei mit Kids Room

Eltern, die mit kleinen Kindern bis fünf Jahren reisen, werden sich über die Babyzimmer der Swissôtels freuen. In ihnen steht neben dem Eltern- zusätzlich ein Kinderbett. Alles, was die Kleinen brauchen, liegt bereit: Wickelauflage, Windeln, Schnuller, Feuchttücher. Das Reisen und Kofferpacken kann also ganz entspannt stattfinden. Denn wenn dann wieder dieses unvermeidliche Gefühl aufkommt, man könnte etwas vergessen haben, muss man gar nicht erst nervös werden. Das Hotel hat ja alles Wichtige vorrätig.

Auch sperrige Utensilien, die man ungern mitschleppt, wie Wärmflasche, Babyshampoo und Flaschenwärmer, sind vor Ort. In Swissôtels mit Pool liegen außerdem Schwimmflügel bereit. Selbst Steckdosensicherungen und Kantenschutz können auf Wunsch im Zimmer eingesetzt werden. Und damit es den Kleinen nicht langweilig wird, befinden sich auch Malhefte und Bücher zum Vorlesen im Raum.

Die Kinder- und Jugendzimmer sind weltweit für die Hälfte des regulären Preises und in Kombination mit einem Doppelzimmer buchbar. „Wir machen für unsere Gäste, ob groß oder klein, so gut wie alles möglich“, sagt Marie Brandt. Je mehr Wünsche kommen, desto besser: Dann erweitert sich das Sortiment der einzelnen Swissôtels stetig, und es kann aus einem immer größeren Fundus geschöpft werden. „Nein ist ein Wort, das wir nicht gern benutzen“, so Brandt. Der Anspruch sei schließlich: Schweizer Gastfreundschaft.