Auf zu den Enten: Aufmacher
© Disney Artist: Ferran Rodriguez

Die Blubberlutsch-Brause ist kaltgestellt, Donald wird 85! Wir gratulieren mit einem Porträt seiner Heimatstadt Entenhausen – und vielen Tipps für einen einmaligen City-Trip.

Es war diesem Entenküken nicht an seinem Nest gesungen, dass es mal ein Star werden würde. Doch seit Donald Duck am 9. Juni 1934 in dem Trickfilm „Die kluge kleine Henne“ in die Welt trat, ist um den schuh- und hosenlosen Enterich ein ganzes Universum gewachsen: Entenhausen! Dessen eifrigste Chronisten wie Carl Barks, Don Rosa oder Daan Jippes haben unzählige Reportagen übermittelt (die manche in völliger Ignoranz einfach „Comics“ nennen). Zum Geburtstag des übrigens völlig alterslosen 85-Jährigen drängt es sich förmlich auf, seine Heimatstadt als Reiseziel zu empfehlen.

Doch wo genau liegt sie eigentlich? Zweifellos in Amerika, denn Entenhausener verehren als Stadtgründer einen gewissen Emil Erpel, den sie stets als „Pilgervater“ mit einem Armvoll Mais darstellen, und sie feiern Thanksgiving. Die Lage der Hafenstadt aber ist umstritten: Kaliforniens Küste kommt ebenso in Frage wie Neuengland, wo ja die ersten Siedler aus Europa landeten. Die donaldistische Wissenschaft (ja, die gibt es) wiederum beharrt nach endloser Quellenforschung darauf, dass die Heimat der Ducks auf einer unserem Globus stark ähnelnden Zweit-Erde liegt: auf Stella anatium, dem Entenstern.

Wenn dem aber so ist, braucht es für die Reise in diese ­Pa­rallelwelt als Treibstoff nicht Kerosin, sondern: Fantasie. Auf den Folgeseiten finden Duck-Fans daher frei erfundene Anregungen für den Trip in die Metropole an der Gumpe. Und wer sich an ­Donalds Jubeltag darauf einstimmen will: Am 9. Juni widmet der Disney Channel dem Star im Matrosenanzug den ganzen Tag.

 

Ausstellungen

Auf zu den Enten
© Disney Artist: Ferran Rodriguez

 

Trophäe im Stadtmuseum

Dagobert Duck zeigt den Quell seiner Fantastilliarden: seinen sonst mit Argusaugen bewachten allerersten Taler. (Das ist natürlich eine Ente.)

 


 

Sightseeing

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© Disney Artist: Ferran Rodriguez

Stadtführung mit Donald

Weil er wie stets pleite ist, arbeitet Donald auch an seinem Geburtstag: Er führt an die Schauplätze seiner Ein-Tages-Jobs. 17 Stationen, marathontaugliche Schuhe empfohlen.

Entenhausen-Archäologie

In Nachbarschaft des Geld­speichers wurden Reste von Fort Entenhausen aus dem Jahr 1579 entdeckt. Die Grabungsleitung obliegt zum Ent­setzen Dago­bert Ducks der Panzerknacker AG. Showdown garantiert!

Kathedrale Notre Duck

Köln, Wien, die unglückliche Namens- vetterin in Paris: Mit ihrer Kathedrale steht die Stadt an der Gumpe neben den Metropolen an Rhein, Donau und Seine, die gotische Dome in ihrer Mitte haben. Nur dass der von Entenhausen auch ein Phantom beherbergt!


 

Erleben

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Wassersport

Ist in Entenhausen Sport Nummer 1 – von Segeln, Schwimmen, Surfen bis zum Wasserski (für das Entenfüße allerdings zu lappig sind). Ganz neu: Stand-up-Paddling auf der Gumpe.

Zwei Workshops am 9. Juni

Do-it-yourself-Kurs mit den Panzerknackern: „Sägen, feilen, sprengen“. Kreativtag bei Erfinder Daniel Düsentrieb mit Garantie, dass jeder Teilnehmer eine bahnbrechende Erfindung mit nach Hause nimmt, die er nie benutzt: Es gibt keine Anleitung.

Digital detox

Tick, Trick und Track Duck haben ein Outdoor-Programm zusammengestellt, bei dem allein das „Schlaue Buch“ der Pfadfinder zurate gezogen werden darf. Analog-Herausforderung für „Millenials“ und Smartphone-Abhängige.


 

Leckeres

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© Disney Artist: Ferran Rodriguez

Blubberlutsch für Große

Entenhausens beliebteste Limo gibt’s jetzt auch als Craftbier-Mixgetränk, Geschmacksrichtungen Klondike (goldfarben zur Erinnerung an Dagoberts Ducks Goldgräberzeit) und Old Scotch (malzig-modrig im Abgang)  – eine Reverenz an die Herkunft der Ducks, deren Vorfahren ja von der Duckenburgh in Schottland stammen.

Timbuk Tee

Richten Donald oder Daniel Düsen­trieb mal wieder Unheil an, fliehen sie bekanntlich vor dem Volkszorn nach Timbuktu. Jetzt bietet eine Teestube jene Spezialitäten an, die die Unglücksraben schon aus Afrika kennen.

Zum blutigen Butt-burger

Verwegener Name, gewagte Aromen: Donalds Strandkneipe serviert Snacks herzhaft (mit Gans!) oder mit Butter­creme-Füllung – für Süßschnäbel!


 

Schlafen

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© Disney Artist: Ferran Rodriguez

 

Ferien auf dem Bauernhof

Dorette Duck, Donalds Oma, beherbergt auf ihrer Farm nun auch Gäste. Ruhe ist garantiert (bis auf das Dauerschnarchen von Knecht Franz). Aktiv-Alternative: Freeclimbing am berühmten Seidelbast-Monument.

Dicke Daune

Ob für Bauchschläfer oder Hörnchen-Fans: In ihrem Hotel „Dicke Daune“ bietet Daisy Duck auch eins der heute trendigen Kissen-Menüs an – samt fedrigem Kissenschlacht-Modell.

Erstes Knast-Hotel

Harte Pritsche, karge Kost: Das örtliche Gefängnis bessert Finanzen und Renommee auf, indem es die regelmäßig von den Panzerknackern belegte Zelle in deren Abwesenheit vermietet. Achtung, ist immer nur sehr kurzfristig buchbar!


 

Wellness

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© Disney Artist: Ferran Rodriguez

Schwimmkurs „Talerbad“

Eintauchen wie ein Seehund: Dago­bert Duck macht im Münzspeicher vor, wie man in harte Währung springt, ohne sich eine weiche Birne zu holen. Unbezahlbare zehn Minuten.

Tiefenentspannung

Lernen vom Profi: Auf Dorettes Farm (s. Schlafen) führt Franz Gans in die Kunst des Chillens an – und wie man in widrigsten Lagen in den Schlaf gleitet.


Auf zu den Enten
© Disney Artist: Ferran Rodriguez

Gut zu Wissen


In Entenhausen niemals …
… allein das Gelände des duckschen Geldspeichers betreten: Falltürgefahr! Ihr Reiseleiter kennt den lebensrettenden Zickzackkurs zur Tür und zurück.

Aber Unbedingt …
… allein das Gelände des duckschen Geldspeichers betreten. Falltürgefahr! Ein Muss für jeden Adrenalinjunkie!

Und welche souvenirs?
Für Stilbewusste: Donalds Matrosenmütze. Für Retro-Fans: Gamaschen à la Dagobert oder Gustav Gans. Modi­sches No-go: beide zu kombinieren!