Je nach Wasserstand bis zu vier Stockwerke hoch überflutet: Das Jagd- und Lustschloss Jal Mahal aus dem 18. Jahrhundert scheint auf der Wasseroberfläche des indischen Mansagar-Stausees zu treiben

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Zu sagen haben Indiens Maharadschas seit Jahrzehnten nichts mehr. Doch viele der Bauten, die den Reichtum der einstigen indischen Herrscher symbolisieren, gibt es noch. In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaats Rajasthan, zieht der „Palast der Winde“ Besucher in seinen Bann, einige Kilometer weiter das Fort Amber. Auf halbem Weg zwischen diesen Berühmtheiten lugt der Jal-Mahal-Palast aus dem Mansagar-Stausee. Maharadscha Sawai Pratap Singh (1764–1803) nutzte es als Lustschlöss­chen – und zur Jagd auf Enten.